Konzept Schuleingangsphase

„Die Grundschule ist eine gemeinsame Schule für alle Kinder. Neben vielfältigen individuellen Begabungen treffen hier Kinder mit und ohne Behinderungen unterschiedlicher sozialer oder ethnischer Herkunft, verschiedener kultureller Orientierungen und religiöser Überzeugungen zusammen. Aufgabe der Schule ist es diese Vielfalt als Chance zu begreifen und sie durch einer umfassende und differenzierte Bildungs- und Erziehungsarbeit für das gemeinsame Lernen der Kinder zu nutzen. (…) Diese Vielfalt ist als Herausforderung zu verstehen, jedes Kind bezogen auf seinen individuellen Stärken und Schwächen (…) nachhaltig zu fördern.“[1]

Neben der Auseinandersetzung mit einem Lerninhalt auf der Basis individueller Lernvoraussetzungen (Eigenkonstruktion) ist uns gleichzeitig ein Austausch von Gedanken, Ideen, Entdeckungen untereinander (sozialer Austausch) wichtig. Das Von- und Miteinander lernen steht im Vordergrund. Auch im Hinblick auf die aktuelle Diskussion der Inklusion erscheint es wichtig, ein gutes soziales Klima aufzubauen, das von gegenseitiger Achtung und Hilfsbereitschaft geprägt ist.